Wir freuen uns, Band #7 der Buchreihe resistance & desire anzukündigen: Jenseits des Schreckens – Horror, Widerstand und Visionen, der ab dem 15. März 2025 erhältlich sein wird!
In diesem Band werfen wir einen ungeschönten Blick auf den Horror und seine politische Dimension. Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen und der jüngsten Wahlergebnisse verstehen wir dieses Buch als dringliche Intervention. Es lädt dazu ein, den Horror über künstlerische Zugänge in seinen politischen und gesellschaftlichen Dimensionen zu reflektieren und ihm aktiv zu begegnen. Wir widmen uns dem Horror als kreatives Mittel des Widerstands und wollen einen widerständigen Umgang damit finden, indem wir nicht wegsehen, sondern hinschauen.
Herausgegeben von Farah Bouamar und Nabila Bushra, Gründerinnen von Lost Film, Filmemacherinnen und Mitglieder des bildungsLab*.
Bestellt jetzt Jenseits des Schreckens überall, wo es Bücher gibt!
Für Anfragen zu Lesungen, Kooperationen und weiteren Informationen schreibt gerne an: info@lostfilm.de
Beschreibung:
Unrecht, Leid, Angst – all dies sind Konsequenzen von Horror. Ob in den bedrückenden Episoden des Privaten oder in den düsteren Zeiten des Politischen: Schmerz und Affekte wie Furcht und Verstörung sind nicht ohne Grund Quelle und Inspiration für zahlreiche künstlerische Ausdrucksformen. Es ist der Versuch, dem Schrecken, dem Leid Ausdruck zu verleihen, den Horror zu fassen. Selten jedoch wird sich mit dem Horror in seiner ungeschönten Form und seiner politischen Dimension auseinandergesetzt.
In Jenseits des Schreckens – Horror, Widerstand und Visionen wenden wir den Blick und untersuchen die transformative Kraft des Horrors als kreatives Mittel des Widerstands in einer von Machtstrukturen und Ungleichheit geprägten Welt. Wir betrachten den Horrorfilm als Artefakt, das tiefere gesellschaftliche und politische Fragen aufwirft. Der Band vereint zwei Essays, ein Drehbuch und beleuchtet das Thema aus theoretischer, diskursiver, ästhetischer sowie praktischer Perspektive. In der Hoffnung einen widerständigen Umgang mit dem Horror zu finden, der nicht ausblendet, sondern hinschaut.
Mit einem Schlusswort von María do Mar Castro Varela.